Informationen über die Kirche

Der Dom zu Turan    Die Turanisch-Katholische Kirche bildet ein einheitliches Dach für alle Gläubigen Turaniens und angrenzender Staaten. Sie entstand bereits im frühen Mittelalter, als missionierende Mönche unter dem Hl. Benedikt 529 auf der Insel Rungholm das weithin bekannte St-Michaelskloster gründeten. Von hier aus verbreitete sich das Christentum im heidnischen Norden. Lange Zeit genoss daher auch der Abt des Klosters in direkter Nachfolge des Hl. Benedikt eine Art Ehrenvorrang. Seit dem Unionsvertrag mit dem Heiligen Stuhl von 1184 ist jedoch der Erzbischof von Königsberg Patriarch der Kirche und damit Oberhaupt der turanisch-katholischen Christenheit.

Wichtigstes Organ der Turanisch-Katholischen Kirche ist die Generalsynode, der Rat der obersten Würdenträger, dem neben dem Abt von St. Michael alle Bischöfe und Erzbischöfe der Kirche angehören. Sie bestimmt die grundlegenden Richtlinien des christlichen Glaubens turanischer Prägung, sofern dies nicht direkt in die Zuständigkeit des Patriarchen fällt. Vorsitzender der Generalsynode ist kraft seines Amtes der Erzbischof von Königsberg, der als Patriarch Oberhaupt der Turanisch-Katholischen Kirche ist. Zur Zeit nimmt dieses Amt Seine Seligkeit, Augustinus VII., wahr.

Territorial ist die Turanisch-Katholische Kirche in die Kirchenprovinzen Aarburg, Königsberg, Arcor und Schwion gegliedert, deren Sitz jeweils ein Erzbistum darstellt. Daneben bestehen innerhalb Turaniens die (Suffragan-)Bistümer Drachenfels, Heimgard und Bergen (Kirchenprovinz Aarburg) sowie Turan, Hermannstadt und Thorshaven (Kirchenprovinz Königsberg). Das St-Michaelskloster auf der Insel Rungholm ist aus historischen Gründen den Bistümern gleichgestellt.

Insgesamt gehören der Turanisch-Katholischen Kirche alleine in Turanien etwa 22 Millionen Gläubige an, d.h. fast 80% der Bevölkerung. Wir können uns daher mit Fug und Recht als eine Volkskirche bezeichnen, die trotz ihres Monopols innerhalb der Föderation Turanischer Republiken und benachbarter Staaten nie ihre Toleranz gegenüber anderen Glaubensrichtungen aufgegeben hat.